02. Spieltag Nürnberg - Iserlohn 4:1

Sonntag, 11.09.2017, 19:00

Zum zweiten Spieltag am Sonntagabend in Nürnberg machten sich drei Autobesatzungen auf ins bayrische Franken. Kurz bevor die Arena in Nürnberg ihre Türen öffnete, trafen sich alle Mitfahrer auf dem Parkplatz und es ging gemeinsam zum Stadion um den glorreichen IEC kämpfen und siegen zu sehen. Vor dem Spiel zeigte Nürnberg eine nicht wirklich schön anzusehende Choreografie, bei der im Unterrang blaue, im Oberrang rote Luftballons hochgehalten und gewedelt wurden. Dazu wurde ein Spruchband mit der Aufschrift "Wenn die ganze Kurve tobt - schlägt mein Herz in blau und rot" gezeigt, welches aussah, als hätte es ein 11 jähriger gemalt. 

Jetzt mal ehrlich, wollt oder könnt ihr es nicht besser?! Diese Choreo hat vermutlich eine Gesamtarbeitszeit von 30 Minuten in Anspruch genommen. Peinlich. Genauso Peinlich war es auch, dass Nürnberg nach jedem Tor ihrerseits anfängt "Scheiß Iserlohn" zu singen anstatt ihr eigenes Team zu feiern oder, dass das Stadion beim ersten Heimspiel der neuen Saison nicht ansatzweise ausverkauft war. Aber was will man in der wohl am schlimmsten von Klatschpappen verseuchten Arena der Liga erwarten? Richtig, nichts. 

 

Nichts zu erwarten gab es auch auf dem Eis, zumindest punktetechnisch, immerhin hat Iserlohn die letzten elf Spiele in Nürnberg verloren. Aber man wurde gerade im ersten Drittel eines besseren belehrt. Iserlohn schaffte es mehrfach sich gute Torchancen herauszuspielen und hätte nach diesem Drittel eigentlich 0:3 beziehungsweise 1:3 führen können oder gar müssen. Dann folgte allerdings das typische "Iserlohner zweite Drittel" und man gab das Spiel aus der Hand. Im letzten Drittel versuchten die Blau Weißen nochmal alles, aber auch hier fehlte das letzte Quäntchen Scheibenglück um den Anschlusstreffer zu erzielen. Stattdessen machte Nürnberg per Empty-Net Treffer den Sack zu und man verlor mit 4:1. 

Nach dem Spiel ging es mit aufgezwungener Begleitung durch das bayrische USK zurück zu den Autos und in Polizeikolonne auf die Autobahn. Die restliche Rückfahrt verlief reibungslos, sodass man um ca. 01:45 wieder im heimische Sauerland war.


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