10. Spieltag Iserlohn - Berlin 3:6

Freitag, 06.10.2017, 19:30

 

Am zehnten Spieltag wurden die Eisbären aus der Bundeshauptstadt am Seilersee erwartet. Alle Indizien sprachen für ein regelrechtes Torfestival, welches es am Ende auch geworden ist. Allerdings sah es anfangs so aus, als würde "die falsche Mannschaft" das Feuerwerk abbrennen. Immerhin führte unser IEC nach knapp drei Minuten mit 2:0. So war die Halle gut aufgelegt und spätestens nach dem Fight zwischen Turnbull und Olver war der Hexenkessel für den Rest des erstens Drittels entfacht. Das war genau das Hockey, was wir sehen wollen. Die Mannschaft hat leidenschaftlich gekämpft, ging keinem Zweikampf aus dem Weg und packte ab und an auch mal die Fäuste aus. Leider bemerkte man bereits am Anfang des zweiten Drittels, dass das jemandem ganz und gar nicht passte und man spielte wieder ähnlich wie die Spiele zuvor. Dementsprechend drehte Berlin das Spiel und lag schließlich Mitte des letzten Drittels mit 2:5 vorne. 

Als dann unsererseits die ersten kritischeren Gesänge ertönt sind, konnte man von der linken Hälfte der Stehplatztribüne vereinzelte "Ultras raus"-Rufe hören. Konsequenterweise stellte man daraufhin den Support ein und überließ den "Kritikern" die Chance selbst aktiv zu werden. Fehlgeschlagen. Glücklicherweise waren die anwesenden Gästefans nicht wirklich zum Singen aufgelegt, sondern hauten lieber auf ihrer überdimensionierten Pauke herum, sonst wäre das ganz schön blamabel geworden. Es konnten von der Stehplatztribüne zwar noch vereinzelte Gesänge vernommen werden, welche sich aber nach zwei bis drei Durchgängen verliefen.

 

Zum Rahmenprogramm des Spiels ist noch zu sagen, dass zwei Spruchbänder präsentiert wurden. Zum ersten Drittel konnte man "Zeit für ein neues Kapitel - Danke Jari!" auf der Stehplatztribüne lesen. Ein (noch) freundlicher Hinweis dafür, was man vom aktuellen Cheftrainer hält. Wir sind uns bewusst, dass wir unter Jari Pasanen auch durchaus erfolgreiche Jahre hatten, deswegen auch "Danke Jari", aber seit der Playoffserie gegen Nürnberg scheint er nicht mehr der richtige Mann zu sein.

Zum zweiten Drittel konnte man das selbsterklärende Spruchband "Auch dieses Mal schaffst du es zurück - stark bleiben #19 Marcel!" lesen.


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