24. Spieltag Iserlohn - Krefeld 5:1

Freitag, 24.11.2017, 19:30 Uhr

 

Zwei Tage nach dem grandiosen Heimspiel gegen Köln hieß es wieder mal Derbytime am Seilersee. Dieses Mal war die Krefelder Mannschaft zu Gast, im Gästeblock hingegen war leider nicht wirklich viel los. Aber dazu später mehr.

 

Stimmungstechnisch war die Eishalle am Seilersee sicher nicht in Bestform, konnte aber trotzdem über weite Strecken einen lauten Support der Mannschaft garantieren. Auch der optische Support wusste wieder einmal zu überzeugen. Nach dem Spiel entschied man sich dazu die mittlerweile recht in die Jahre gekommene Humba auszusetzen und ließ die Tribüne und die Mannschaft sich gemeinsam einhaken.

 

Um nun nochmal auf den recht enttäuschenden Gästeblock zurück zu kommen:

 

Man hatte zwar erwartet das recht wenig Krefelder Anhang, insbesondere der aktiven Szene, anwesend sein wird. Aber das wirklich so gar nichts da war, war dann doch ein bisschen enttäuschend. Aber dafür gab es, neben der sportlichen Misere der Krefelder, auch verschiedenste Gründe:

 

Zum einen hatte die Krefelder Gruppierung bereits nach den Vorfällen mit dem Ordnungsdienst beim letzten Aufeinandertreffen am Seilersee verkündet, die Spiele in Iserlohn bis auf weiteres nicht mehr zu besuchen. Zum anderen hat die „Fanszene Nordtribüne Krefeld“ in den vergangenen Tagen die Kacke ganz schön am dampfen. Insgesamt gibt es 71 neue Stadionverbote (wovon 5 bereits wieder aufgehoben wurden), welche aber am Spieltag gegen uns noch nicht in Kraft getreten waren.

Somit wäre es durchaus denkbar gewesen, dass die Krefelder Fanszene den letzten Westkracher für eine geraume Zeit dazu nutzen wollte um die eigene Mannschaft noch einmal zu sehen und zu unterstützen. Aber offenbar hat man sich dagegen ausgesprochen. Eine Entscheidung die wir so akzeptieren und respektieren müssen.

Generell lässt sich sagen, dass die momentane Entwicklung in der DEL nicht schön ist. Viele Standorte haben mit willkürlichen und vollkommen unverhältnismäßigen Stadionverboten zu kämpfen.

 

Zum Spiel. Es begann leider wie das zuvor. Iserlohn kam nicht wirklich gut aus der Kabine und lag bereits nach sechs Minuten 0:1 hinten. Im Gegensatz zu den Kölnern war die Krefelder Mannschaft aber dermaßen ungefährlich, dass es für das gesamte Spiel bei diesem einen Tor blieb. Die Iserlohner hingegen konnten im zweiten Drittel eine Schippe drauflegen, erarbeiteten sich immer mehr Chancen, belohnten sich schließlich und es ging mit einem Stand von 2:1 zurück in die Kabine. Im letzten Durchgang setzte man der vorangegangenen Leistung die Krone auf und schoss Krefeld insgesamt mit 5:1 aus der Halle.

 

GEGEN ALLE STADIONVERBOTE!


Bilder gibt es hier!