31. Spieltag Iserlohn - Ingolstadt 4:3 n.P.

Freitag, 15.17.2017, 19:30
 

Am 31. Spieltag gastierte der ERC Ingolstadt zum zweiten Mal in dieser Saison am Seilersee.

 

Die ersten Iserlohner trafen sich bereits lange vor Einlass auf dem städtischen Weihnachtsmarkt und läuteten langsam aber sicher das Wochenende ein. Mit dem ganzen, durch Krankheit und Arbeit leider stark dezimierten Haufen, traf man sich wie üblich kurz vor Einlass und ging gemeinsam zur Halle.

 

In der Halle selbst wartete man schließlich noch eine ganze Weile bis man mit dem Aufbau des Materials anfangen konnte, da dieses zu allem Übel noch im Stau stand. Schließlich war aber alles rechtzeitig da und man konnte das Intro wie gehabt durchziehen.

 

Stimmungstechnisch war die gesamte Eishalle, uns explizit mit eingeschlossen ein Schatten ihrer selbst. So wirklich laut wurde es bis auf die letzten zehn Minuten eigentlich nie, die Stimmung plätscherte vor sich hin und alles wirkte irgendwie lethargisch. Da half leider auch die Ansprache des Vorsängers nach dem ersten Drittel oder die Fokussierung auf alte Klassiker des Iserlohner Liedguts nicht. Auch der Materialeinsatz war nicht auf dem Niveau wie die Spiele zuvor, aber immer noch zufriedenstellend.

Zum zweiten Drittel wurde ein Spruchband mit der Aufschrift „Gegen willkürliche Stadioverbote“ hochgehalten um auf die schlechte Situation in diversen DEL-Standorten aufmerksam zu machen. Der Ingolstädter Anhang sang darauf hin „Gegen alle Stadionverbote“, was allerdings viel zu spät bei uns ankam. Trotzdem Danke. 

 

Generell war der Gästeblock für die Anzahl an Mitgereisten gesangtechnisch recht gut aufgelegt. Die ca. 40 Schanzer im Gästeblock sangen durchgehend und waren immer wieder gut zu vernehmen.

 

Auf dem Eis waren vor allem die ersten zehn Minuten sehr energiegeladen. Ingolstadt erzielte noch in der ersten Minute das 0:1. Auch wenn Iserlohn dies mit einem Treffer in der vierten Minute egalisieren konnte, ging es durch einen weiteren Treffer seitens der Schanzer mit einem 1:2 in die Kabine. Das zweite Drittel war, typisch für Iserlohn, das schlechteste des Spiels. Dank eines überragenden Sebastian Dahm hieß es am Ende des Durchgangs aber „nur“ 1:3. Im letzten Drittel konnten die Iserlohner auftrumpfen und belohnten sich in der 53. Minute mit dem Anschlusstreffer durch Jaspers. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Eissporthalle am Seilersee auch wieder zum Tollhaus. Kurz darauf schoss wiederum Jaspers den 3:3 Ausgleich und es ging in die Overtime und schließlich ins Penaltyschießen. Combs verwandelte als einziger seinen Penalty und somit blieben zwei Punkte am Seilersee.

Nach dem Spiel ließ man den Abend noch in einer Iserlohner Lokalität ausklingen.


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