32. Spieltag Schwenningen - Iserlohn 3:4

Sonntag, 17.12.2017, 14:00

Früh morgens machte man sich per Bus auf in das Baden-Württembergische Villingen-Schwenningen. Die Fahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse, primär wurde der versäumte Schlaf der vergangenen Nacht nachgeholt.

In Schwenningen angekommen ging es vom Busparkplatz aus Richtung Arena und zum Gästeeingang. Dort wartete man noch kurz auf die Jungs aus Schaffhausen und es ging gemeinsam in den Block. Neben uns setzte erfreulicherweise ein weiterer Fanclub einen Bus ein, auch einige Umland-fans und Autobesatzungen waren anwesend, sodass man mit insgesamt ca. 130 Mann aufschlagen konnte.

 

Der Iserlohner Anhang lieferte einen soliden Auswärtsauftritt ab. Es wurde durchgehend gesungen, der Fahneneinsatz stimmte, lediglich die Lautstärke hätte ab und an besser sein können.
Auf Heimseite schien es ein eher durchwachsender Auftritt zu sein. Bis auf das bekannte „Ohh, Schwenninger ERC, ERC“ gegen Ende und das „Scheiss Iserlohn“ nach den Strafzeiten der Sauerländer war nichts wirklich laut. Auch der optische Support war seitens Schwenningen schonmal besser. 

Die mitgereisten SVler vertrieben sich derweil die Zeit in einer nahe gelegenen Gaststätte.

Das Spiel selbst begann ganz gut. Iserlohn macht gut Druck und ging in der zehnten Minute mit 0:1 in Führung. Dann folgten leider zwei relativ unnötige Strafzeiten und Schwenningen konnte das Spiel durch die doppelte Überzahl drehen und ging mit 2:1 in die Kabine. Gleich zu Beginn des zweiten Drittels erhöhten die Schwaben zum 3:1. Somit fand sich Iserlohn mit dem selben Spielstand konfrontiert wie bereits zwei Tage zuvor. Offenbar ein Spielstand der der Mannschaft liegt, denn sie kämpften sich zurück in die Partie und schossen den Anschlusstreffer. Im letzten Durchgang glich man schnell aus und es folgte ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Mannschaften, wobei der Puck über keine der beiden Torlinien rutschen wollte. Sieben Sekunden vor Schluss macht Iserlohn endlich das erlösende Tor und konnte somit die drei Punkte mit nach Hause nehmen.

Nach der Verabschiedung der Mannschaft ging es erst zum Auto unserer Schweizer Freunde und schließlich zum Bus um die Heimfahrt anzutreten. Auf der Rückfahrt kam es im Bus noch zu einigen euphorischen Höhepunkten über die man aber besser den Mantel des Schweigens legt. Die, die dabei waren wissen, was abging. Kurz nach 11 erreichte man schließlich das heimische Sauerland.

Grüße gehen nach Schaffhausen und die Sektion Bodensee!


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