34. Spieltag Iserlohn - Wolfsburg 1:4

Freitag, 22.12.2017, 19:30

Zum zweiten Mal diese Saison gastierte die Mannschaft aus der Autostadt am Seilersee. Wie zu erwarten gaben sowohl der obere als auch der untere, kleinere Gästeblock ein eher trauriges Bild ab. 

 

Eigentlich wollte man den Einlauf der Mannschaft mit einem stadionweiten Wunderkerzenmeer zelebrieren, welches leider Aufgrund neuer Auflagen seitens Feuerwehr und Ordnungsamt nicht möglich war. Stattdessen kam der Verein auf die grandiose Idee, dass alle doch bitte Ihre Handy-Taschenlampe benutzen sollen und gaben dies auch via Lautsprecher bekannt. Dies hatte leider bei weitem nicht den Effekt, den 5000 brennende Wunderkerzen gehabt hätten und irgendwie wirkte das ganze schon so, als sei man auf einem x-beliebigen Popkonzert. Schade.

 

Das alljährliche, traditionelle Weihnachtsgeschenk seitens des Vereins war die Vertragsverlängerung unseres Torhüters Sebastian Dahm um ein Jahr. Sehr schön, gerade weil sich Dahm in Iserlohn sehr wohl zu fühlen scheint.

 

Insgesamt schafften ca. 20 Wolfsburger den Weg über die A2 an den Seilersee. Mit im Gepäck hatten sie diverse Zaunfahnen und drei Schwenker, unter anderem mit einem „Pyrotechnik legalisieren“ Motiv. Bis auf den Torjubel vom ersten Tor waren sie aber leider über das gesamte Spiel nicht wirklich zu vernehmen.

 

Auf Iserlohner Seite konnte man stimmungstechnisch ganz gut vorlegen, ließ aber nach dem ersten Gegentreffer stark nach. Im Spielverlauf gab es immer wieder Höhen und Tiefen, insgesamt kann man von einem durchschnittlichen Auftritt sprechen. Des Weiteren wurde das Spruchband „Schon wieder keine Antwort DEL - Donnerstagsspiele abschaffen“ präsentiert, da es die Liga nicht geschafft hat ihre „Antwort“ auf den offenen Brief (zu finden auf der offiziellen FB-Seite der Kampagne) offiziell zu veröffentlichen.

 

Das Spiel selbst ging zuerst schnell hin und her, ohne das sich ein Team großartige Chancen erarbeitete. Nach sieben Minuten gab es die erste Strafe gegen die Gäste. Eigentlich eine gute Gelegenheit um 1:0 in Führung zu gehen. Stattdessen klingelte es auf der anderen Seite und WOB ging 0:1 in eigener Unterzahl in Führung. Auch die zweite Überzahlsituation im ersten Drittel konnten die Iserlohner nicht nutzen und es ging mit 0:1 in die Kabine. Das Mitteldrittel dominierte ganz klar die Gastmannschaft, welche folglich auch auf 0:2 erhöhen konnte. Von Iserlohn kam herzlich wenig. Das gleiche setzte sich im letzten Durchgang fort. Wieder schoss Wolfsburg ein Tor mehr als der IEC und das Spiel endete insgesamt 1:4.

 

Nach dem Spiel zog es einen Großteil der aktiven Szene in die Innenstadt, um dort eine kleine inoffizielle Weihnachtsfeier abzuhalten


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