35. Spieltag Düsseldorf - Iserlohn 3:2

Dienstag, 26.12.2017, 19:30

 

Am zweiten Weihnachtsfeiertag ging es wieder mal nach Düsseldorf.

Der eingesetzte Bus war gut besetzt und so war man guter Dinge einen starken Auftritt in der ungeliebten Stadt am Rhein hinzulegen.

Erfreulicherweise wurde man dieses Mal nicht direkt von der Polizei abgefangen und musste somit nicht auf dem Busparkplatz, sondern konnte etwas weiter ab vom Schuss parken. Lange hat es aber nicht gedauert, bis wir wieder in Begleitung der Staatsmacht waren, die uns erst wieder alle zurück in den Bus schicken wollten. Dies verneinte man und saß die Sache solange aus, bis man doch zur Arena laufen durfte.

Auch der traurige 25-Mann DEG-Haufen ließ sich blicken, ging aber nur stillschweigend an uns vorbei und erwiderte auch keinen Gesang oder Ähnliches.

In der Halle selbst ging leider wieder die elendige Diskussion rund um die Plätze los, aber man konnte sich dann doch wie gewünscht positionieren.

Da man den Mob der Heimseite bereits vor dem Spiel gesehen hatte, wusste man, dass es nicht wirklich viel zu erwarten gab. Die Mitmachquote, sowie der Materialeinsatz der Düsseldorfer war, wie schon im Spiel zuvor, stark ausbaufähig. Die Halle stieg zwar ab und zu mit ein und es kam zu einem guten Lautstärkepegel, aber auch hier würde deutlich mehr gehen.

Auf Iserlohner Seite war Stimmung zwar gut und einem Derby entsprechend, aber ebenfalls ausbaufähig. Teilweise sangen nur die 60 Aktiven, aber wenn die restlichen 450 Iserlohner mit einstiegen wurde es ordentlich laut. Der Materialeinsatz war in Ordnung.

Insgesamt hätte es ein bisschen mehr Hass sein dürfen.

 

Ebenfalls ist zu erwähnen, dass uns ein Megafon verwehrt wurde. Düsseldorf hingegen durfte zwei benutzen, obwohl in der DEL eigentlich gilt, dass beide Seiten das Gleiche genehmigt bekommen.

 

Auf dem Eis ging der IEC schnell mit 0:1 in Führung. Düsseldorf hatte aber daraufhin mehr vom Spiel, wurde dabei aber nicht wirklich gefährlich. Nach dem ersten Drittel ging es mit einem leistungsgerechten 1:1 zurück in die Kabine.

Im zweiten Drittel drückte Düsseldorf auf die Führung und belohnte sich. Auch danach spielten sie aggressiv nach vorne, was ihnen kurz vor der zweiten Pause zum Verhängnis wurde. Shevyrin erobert die Scheibe im eigenen Drittel, spielt auf Caporusso, der die Scheibe zum 2:2 verwandelt. 

Im letzten Drittel schaffte es nur die Heimmannschaft ein Tor zu schießen und gewann somit 3:2.

 

Nach dem Spiel vertrieb man sich noch etwas Zeit am, mittlerweile doch am Busparkplatz stehenden, Bus, ehe es wieder Richtung Heimat ging.

Bilder gibt es hier!