41. Spieltag Iserlohn - Düsseldorf 2:5

Freitag, 12.01.2018, 19:30 Uhr

Am 41. Spieltag traf man zum vierten mal in der laufenden Saison auf die DEG und somit hieß es die Blamage der vierten Niederlage abzuwenden.
Um dieses Vorhaben bestmöglich von den Rängen aus zu unterstützen traf man sich bereits Mittags in der Iserlohner Innenstadt und stimmte sich mit dem ein oder anderen Gerstensaft auf das Spiel ein und marschierte anschließend gemeinsam zum Stadion.
Dort angekommen verfolgte man den herkömmlichen Spieltagsablauf und wartete auf das Erscheinen der Gästeszene, welche wieder mal auf sich warten ließ und erst zehn Minuten vor Spielbeginn den bereits gut gefüllten Gästeblock betrat.

Während des Spiels konnte man die 350 Düsseldorfer ab und an vernehmen, abgerundet vom gelegentlichen Materialeinsatz. Allerdings scheint es noch nicht nach Düsseldorf durchgedrungen zu sein, dass man im Sauerland „Kühe, Schweine, Iserlohn“ in keinster Weise als Beleidigung oder der Gleichen empfindet, sondern vielmehr mit Stolz mit einer kleinen Priese Selbstironie verbindet.
Insgesamt war es kein schlechter, aber gewiss auch kein guter Auftritt der Gäste.
Auf der Heimseite startete man gut in das Spiel und konnte von Beginn an die restliche Halle mitziehen. Bedingt durch den Spielverlauf gab es immer wieder Höhen und Tiefen, aber das Publikum war immer da, wenn es gebraucht wurde. Materialeinsatz auf gutem Niveau.

Das Spiel selbst begann aus Iserlohner Sicht mit einer guten Offensivphase, die leider nicht von einem Tor gekrönt werden konnte. Düsseldorf erarbeitete sich zwar im ersten Drittel auch ein paar Chancen, aber insgesamt war Iserlohn bis hierhin die bessere Mannschaft.
Somit ging es mit einem Stand von 0:0 in das zweite Drittel, von dem Düsseldorf deutlich mehr hatte und sogar einen Treffer in Unterzahl erzielen konnte. Nach dem 0:1 und dem 1:1 Ausgleich hieß es 1:3 nach 40 Minuten.
Im letzten Durchgang erwartete man also das große Aufbauschen der Sauerländer. Leider trat das genaue Gegenteil ein und man rannte nur noch dem Puck hinterher, sodass man mit einem 2:5 Endstand bedient war.

Nach dem Spiel konnte man sich also nur noch die Frage stellen: „Woran hats gelegen?“

Die passende Antwort gab unser Co-Trainer bereits vor dem Spiel.
Sinngemäß sagte er, dass „Derbys“ nur etwas für Fans seien, für die Mannschaft jedoch normale Spiele.
Wie man, gerade vor laufender Kamera und an einem so emotionalen Standort wie Iserlohn, so eine Aussage treffen kann ist für uns unbegreiflich.


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