05. Spieltag: Berlin - Iserlohn 4:3

Freitag 28.09.2018, 19:30

Zum ersten Spiel in der Bundeshauptstadt reiste man leider nur mit einem Auto an. 

Zur Mittagszeit traf man sich an der heimischen Eishalle und lud noch ein ominöses Paket von der Geschäftsstelle ein, welches man vor dem Spiel schnell einem Offiziellen übergeben sollte. Zu diesem Zeitpunkt war die erfreuliche Ankunftszeit von 17:30 Uhr auf dem Navi zu lesen, sodass man sich nicht abhetzen musste und sich in Berlin vielleicht noch etwas zu Essen holen konnte. 

Leider stellte sich die Hinfahrt als reine Katastrophe heraus. 

Durch Staus bei Hannover und Magdeburg erreichte man das Berliner Stadtgebiet erst gegen 18:45 Uhr. An einem normalen Freitag wäre das vermutlich kein Problem gewesen, aber an genau diesem Freitag gastierte nicht nur der glorreiche IEC an der Spree, sondern auch der FC Bayern München und der türkische Präsident. Während die Fans des zu erst Genannten nur die Zufahrtswege verstopften, sorgte die Anwesenheit des zuletzt Genannten dafür, dass diverse Straßen in Berlin gesperrt und die entsprechenden Ausweichrouten gnadenlos überfüllt waren. 

 

Somit erreichte man viel zu spät die ungeliebte Multifunktionsarena und war nicht mehr in der Lage das Paket, welches sich als Videokamera herausstellte, rechtzeitig abzugeben. 

Wenige Sekunden vor Ende des ersten Drittels betrat unsere Autobesatzung den Gästeblock, indem sich bereits 60 Schlachtenbummler versammelt hatten und in ihrer offensichtlichen Bierlaune den ein oder anderen Gesang von sich gaben. Von unserer Seite aus war man einfach froh, die Zaunfahne aufhängen zu können und immerhin noch zwei Drittel des Spiels zu sehen.

 

Der Support auf der Heimseite war in Ordnung. Nichts weltbewegendes, aber auch kein total Ausfall. Einige Gesänge, welche etwas lauter wurden, sind leider von den Klatschpappen so übertönt worden, dass man nur noch unkoordinierten Krach vernahm. Der Materialeinsatzes war zwischenzeitlich auf gutem Niveau, hatte aber seine Höhen und Tiefen. 

 

Auf dem Eis sah man ein munteres Spiel zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe, dass zum Ende noch einmal spannend wurde und mit einem Quentchen Glück auch anders hätte ausgehen können. Nichts desto trotz unterlag der IEC 4:3.

 

Nach dem Spiel musste man noch das Paket am Mannschaftsbus abgeben und es ging mit dem Auto direkt auf die Bahn. Die Rückfahrt verlief ruhig und dank der Bleifüße der sich abwechselnden Fahrer zügig.


Bilder gibt es hier!